Auflassung der Lehranstalt

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Mit 31. August diesen Jahres stellt das Ordinariat der Diözese Feldkirch die Tätigkeit an der Lehranstalt für Ehe- und Familienberatung ein. 

Feldkirch. Das Angebot an Aus- und Weiterbildungslehrgängen in Vorarlberg wächst stetig und wird zunehmend durch universitäre Träger abgedeckt. Diese Entwicklung brachte u. a. die Lehranstalt für Ehe- und Familienberatung organisatorisch an ihre Grenzen. „Mit Bedauern haben wir als Verantwortliche aus dieser Entwicklung die Konsequenzen gezogen. Die Anliegen und Ziele des Lehrgangs für Familien- und Gruppenarbeit sowie auch der Lehranstalt für Ehe und Familienberatung sind zwar immer noch aktuell, können aber in dieser Organisationsform nicht mehr umgesetzt werden“, erklärt Mag. Stefan Schäfer, der die Lehranstalt seit 1992 leitete. 

Lehrtätigkeit seit 1974

Die Lehranstalt war seit ihrer Gründung durch Altbischof Dr. Elmar Fischer im Jahr 1974 an das Ordinariat der Diözese als Schulerhalter geknüpft. 

Altbischof Elmar Fischer initiierte damals nicht nur die Gründung der Lehranstalt, sondern leitete diese auch bis zum Jahr 1992. Danach übernahm Stefan Schäfer dieses Amt und entwickelte das inhaltliche Konzept gemeinsam mit seinem Lehrgangsteam kontinuierlich weiter. 

150 Absolvent/innen in elf berufsbegleitenden Lehrgängen

Ziel der der Schulgründung war es, Menschen berufsbegleitend für die Eheberatung auszubilden. 1980 wurde durch das damalige Unterrichtsministerium ein neu entwickelter Lehrplan mit dem Titel „Familien- und Gruppenarbeit“ (FGA-Lehrgang) genehmigt. 

Seit 1980 wurden elf FGA-Lehrgänge mit insgesamt 150 Absolvent/innen, die in pädagogischen, sozialen und pastoralen Berufsfeldern tätig sind, organisiert. Der elfte und letzte Lehrgang wird mit Juni 2018 abgeschlossen.